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110 300-1
als Roco-Modell (H0) Aus Rocos Bügelfalten-110 entstand meine 110 300-1, die zu Ende sechziger/Anfang der siebziger Jahre über dem Führerstand 2 verschiedene Einholmstromabnehmer trug zeitweise auch einen SBS 65. Die neue Loknummer des Modells kam als Schiebebild(er) von Kreye, die Beheimatung konnte so bleiben, da das Roco-Modell bereits mit Bw München beschriftet war. Der Stromabnehmer vom Typ SBS 65 stammt von Roco. Der Antrieb desselben wurde auf die andere Seite verlegt, die vorhandene Druckluftleitung zum ehemals außen sitzenden Antrieb entfernt und durch eine neue aus 0,3 mm dünnem Ms-Draht ersetzt. Aufnahme: W. Proske |
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Das Vorbild
und seine Drehgestelle Auf Ulrich Buddes Internetseite Bauartunterschiede bei der Baureihe 110 ist ein Foto vom 27.7.1970 zu sehen, als die Lok noch die Henschel-Versuchs-Drehgestelle hatte: [www.bundesbahnzeit.de], Bild 31. Ulrich Budde sagte mir, im August 1972 habe er sie mit Regeldrehgestellen fotografiert. Die Lok sah dann wohl so aus wie auf der hier gezeigte Aufnahme (110 300-1 in München Hbf im Januar 1973). Aufnahme: W. Proske |
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Umsetzung
ins Modell Wann der Umbau auf das Regeldrehgestell stattfand, läßt sich momentan nicht genauer festlegen als zwischen August 1970 und August 1972. Ferner ist unklar, wie lange sie von da an dieses Aussehen behielt. Das nun bei Roco erhältliche Henschel-Drehgestell der E10.12/112 läßt sich für die 110 300-1 im vorherigen Zustand nicht verwenden, denn die Henschel-Versuchs-Drehgestelle für E 10 299 und E 10 300 sahen im Bereich der Federung völlig anders aus als die normalen Henschel-Drehgestelle für die E10.12/112. Soviel nur nebenbei. Als gesichert gilt auf jeden Fall, dass die Lok zu Anfang der siebziger Jahre über dem Führerstand 1 einen DBS 54 mit Wanisch-Wippe hatte, auf Seite 2 einen Einholmstromabnehmer wechselnder Bauart u.a. auch den im Modell erhältlichen SBS 65. Aufnahme: W. Proske |
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Der Stromabnehmer
Folglich habe ich den Roco DBS 54 geschlachtet. Mit Minibohrmaschine und dünnem Kreissägeblatt eine Trennscheibe wäre für diesen Zweck viel zu dick wird im gehobenen Zustand des Panto die Dozler-Wippe herausgeschnitten, dann die beiden halbkreisförmigen Verbindungen der beiden Schleifleisten abgeschnitten. Aufnahme: W. Proske |
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mit Wanisch-Wippe Nun wird der Stromabnehmer im gesenkten Zustand verklebt, dass er in einer schön geraden Lage fixiert ist. Die Federn werden vorsichtig so weit auseinandergezogen, dass sie im eingehangenen Zustand kaum noch Zugkraft ausüben. Nun braucht man noch zwei unter den Schleifleisten in Längsrichtung liegende Verbinder derselben in Form aus 0,4 mm dünnem Ms-Draht je 8 mm lang. Der Abstand der Schleifleisten sollte rund 7 mm (Mittenabstand) betragen. Zusammenkleben lackieren fertig. Das Ergebnis ist zwar nicht 100% vorbildgerecht, aber im abgesenkten Zustand kann er sich gut sehen lassen. Da ich bei meiner Lok die Seite 1 als die vorausfahrende aufgerüstet habe, bleibt dieser Stromabnehmer sowieso immer unten. Aufnahme: W. Proske |
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Die Baureihe
E 10 Entstehung, Technik und Einsatzgeschichte Roland Hertwig Als die Loks der Baureihe E 10 vor rund 50 Jahren entstanden, waren sie die Parade-Elloks der DB und durften alle hochwertigen Schnell- und Fernschnellzüge ziehen. In den sechziger Jahren stand die Beförderung vom Rheingold- und Rheinpfeil-, später die von TEE-Zügen auf dem Programm. Die Einheits-Elloks haben ihre Nachfolgerinnen in Form der Baureihe 103 bereits überlebt, doch nun lichten sich auch ihre Reihen. Viele der 416 gebauten Loks haben sich von der Schiene verabschiedet. Roland Hertwig beschreibt die Entwicklung dieser Baureihe und die technischen Veränderungen an den Loks im Laufe der Dienstzeit. Für Statistiker ist sicher die lückenlose Beheimatungsliste aller 110 eine Fundgrube. Zum Schluss wird ein Blick auf die Heimatbetriebs- und Ausbesserungswerke der Loks geworfen. |
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